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Improvisieren im Instrumentalunterricht

 

Kursangebot 6:

Elementares Improvisieren im Anfangsunterricht mit Instrumentalschülern

für InstrumentallehrerInnen aller Instrumente

Dass Improvisieren ein durchaus sinnvoller Bestandteil des Instrumentalunterrichts sein kann, ist offenbar weitgehend unumstritten. Allerdings besteht in dieser Hinsicht ein beträchtliches Ausbildungsdefizit, das dazu führt, dass schon der Begriff „Improvisation“ bei vielen Instrumentalisten und Instrumentallehrern zu Panikreaktionen führt. Diese wären berechtigt, wenn improvisieren gleichzusetzen wäre mit „Fugen aus dem Ärmel schütteln“. Aber Improvisation kann auch ganz woanders ansetzen: beim Experimentieren mit interessanten Klängen, beim sensiblen Lauschen, beim - im besten Wortsinn - „Spielen“ mit musikalischen Elementen.

Um einen derart elementaren Einstieg wird es in diesem Kurs gehen. Dabei werden die TeilnehmerInnen zunächst eigene Erfahrungen sammeln, wozu eine große Auswahl von leicht spielbaren Perkussionsinstrumenten und diversen Klangerzeugern zur Verfügung steht. So lernen sie das Improvisieren einerseits aus der Schülerperspektive kennen, konfrontiert mit „neuen“ Instrumenten. Andererseits vermeiden sie im Anfangsstadium den Umgang mit dem eigenen Instrument, das ja mit hohen Leistungsansprüchen verbunden ist und deshalb die wünschenswerte spielerische Leichtigkeit oft verhindert.

Im weiteren Verlauf des Kurses werden die anfänglichen improvisatorischen Erfahrungen auf die eigenen Instrumente übertragen, und zwar anhand von Spielregeln, die sich für den Anfangsunterricht mit Instrumentalschülern eignen. Darüberhinaus werden Wege vorgezeichnet, wie Improvisation auch im fortgschrittenen Stadium sinnvoll weitergeführt werden kann.

Leitung: Matthias Schwabe

Teilnehmerzahl: 8 - 20

Kursumfang: mindestens 1,5 Tage